Kommunikation ist nicht gleich Kommunikation

Was soll daran so kompliziert sein, könnte man meinen, schließlich haben wir unsere Muttersprache gelernt und die meisten von uns kommunizieren auch in dieser und das ganz automatisch.

Doch spätestens dann, wenn es zu schwer wiegenden Mißverständnissen kam, die vielleicht sogar eine Beziehung dauerhaft beschädigte bemerkten wir, dass Kommunikation nicht gleich Kommunikation ist!

Ob es sich um den beruflichen oder privaten Bereich handelt, – die Regeln sind immer die gleichen. Es geht darum, das Selbstwertgefühl des Gegenübers nicht an zu greifen, möchten wir dass der Empfänger unserer Worte die Chance hat, über etwas nach zu denken und somit unsere Botschaft zu empfangen und zu verarbeiten.

Wird das Selbstwertgefühl eines Menschen aber angegriffen, kann dieser auf den Inhalt der Botschaft nicht mehr achten, denn die Aufmerksamkeit ist nun auf Erhaltung des Selbstwertgefühls gerichtet.

Dazu werden oft Verteidigungs – Strategien genutzt, die oft genug zu gegenseitigen Vorwürfen und Verletzungen führen.

Solche Art von gestörter Kommunikation kosten viel Kraft und Nerven und raubt allen Beteiligten wertolle Zeit. Denn in der Sache gibt es keinen Fortschritt, Dinge können so nicht geregelt werden oder jemand, der von der Stellung her die Autoritätsperson ist drückt mit Druck und „Kraft Amtes“ das Gewünschte durch. Das hat allerdings zur Folge, dass sobald der Druck nachläßt (Chefs fahren auch mal in Urlaub) sofort wieder anders gehandelt wird, als vom Vorgesetzten ursprünglich gewünscht. Druck ist also auch keine dauerhafte Option!

In Familie und Partnerschaft dagegen kann man emotionale Erpressungen, also das bewußte Erzeugen eines schlechten Gewissens im Gegenüber beobachten oder alle Arten von Vorwürfen mit dem Ergebnis, dass mit der Zeit sich Frustration und Enttäuschung bis hin zu Aggression anstauen, die irgendwann zur Sprache kommen und zu Beziehungsproblemen führen, da jahrelang Angestautes sich explosionsartig entlädt.

So wichtig es ist bei dem Empfänger die Bereitschaft des Zuhörens zu erreichen, so wichtig ist es aber auch auf der Seite des Senders Wahrhaftigkeit und Authentizität zu leben. Sprechen wir mit dem Mund anders als wir mit dem Herzen fühlen wird uns der Körper durch die Körpersprache verraten. Auf diese Art und Weise schleichen sich Skepsis und Mißtrauen in ein Gespräch, denn der Empfänger spürt, dass irgend etwas nicht stimmt.

Es ist also wichtig Kommunikationsstörer zu vermeiden und Kommunikationsförderer einzusetzen und dabei authentisch zu agieren. Innere Einstellungen gilt es sich daher bewußt zu machen, gegebenenfalls zu verändern sowie über Kommunikatonswerkzeug zu verfügen, um in Gesprächen ob in der

Partnerschaft oder am Arbeitsplatz so erfolgreich wie möglich zu agieren und zu reagieren.

Nur Win-Win Situationen erschaffen Motivation bei Sender und Empfänger, Beziehungen zu erhalten und zu pflegen sowie Sachverhalte zu klären und zu verändern.

Dauer: 1 Tag

Kosten: 170€ zzgl. MWST für Selbstzahler, für Unternehmen gilt ein Tagessatz (bitte

anfragen)