Der Frieden in der Welt

Mögen die Menschen erkennen, dass der Frieden und die Liebe, die sie suchen nur in ihnen selbst zu finden ist. Wer, ganz gleich wie alt er ist, keinen Frieden mit seinen Eltern hat, wer Schmerz aus seiner Kindheit mit sich herum trägt, wer für andere zwar liebevoll sein mag, sich selbst aber schlecht behandelt (ungesunde Nahrung, Süchte, die eigenen Bedürfnisse nicht beachtet) und wer sich nicht die Frage nach dem Sinn seines Lebens stellt, wird am Frieden in der Welt nicht mit arbeiten können. Denn die Kämpfe, das Verstecken und das Verdrängen, quasi die inneren Kriegsschauplätze also müssen zunächst befriedet werden, bevor ein dann endlich gefundener innerer Frieden in die Welt strahlen kann. Nur so kannst du ein Friedens-Stifter werden. Der Weg führt immer von Innen nach Außen. Alle Kriegsschauplätze der Welt zeugen von der falschen Reihenfolge in der Vorgehensweise der Menschen, auch (oder soll ich sagen “erst recht”) bei den politischen Führern.

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Glückseligkeit, was ist das eigentlich genau?

Frieden, Freiheit, Glückseligkeit – das sind Begriffe, mit denen wir alle etwas äußerst Positives verbinden.

Was „Frieden“ ist wissen wir. Wir unterscheiden äußeren und inneren Frieden erkennen leider aber oft nicht, dass innerer Frieden die Voraussetzung für äußeren Frieden darstellt. Auch „Freiheit“ ist uns bekannt und Bedarf keiner Diskussion. Aber wie sieht es mit dem Begriff „Glückseligkeit“ aus? Ja, sicher, auch unter dem Begriff „Glück“ können wir uns etwas vorstellen, wobei jeder Glück anders empfindet, je nach vorhandenen Wünschen, Bedürfnissen und Visionen. Wir können uns auch anlehnen an die Glücksdefinition von Aristoteles, der darüber das erstemal philosophierte und der Ansicht war, dass Glück bedeut, das eigene Leben so leben zu können, dass man alle in einem schlummernden Fähigkeiten entfalten kann.

Doch ich wählte den Begriff „Glückseligkeit“ und das ganz bewußt. Denn in manchen Kreisen begegnet mir dieses Wort immer häufiger als einen „Gegenstand“ der Sehnsucht. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob immer bekannt ist, welcher Zustand denn genau mit „Glückseligkeit“ beschrieben wir. Auch das Internet gibt darüber nur wenig Auskunft.

Es kommt ja nun auch nicht auf eine Begriffslichkeit an, könnten einige meinen. Doch wer sich etwas wünscht sollte schon genau wissen, was er sich wünscht. Da alles im Leben Energie ist und Energie sich dorthin bewegt, wo Resonanz entsteht, ziehen wir also eine bestimmte Energie an, sobald wir in uns den Wunsch nach „Glückseligkeit“ tragen. Je öfter wir diesen Wunsch verspüren, desto stärker wird die Kraft unseres „inneren Magneten“, also der Energie, die das Gewünschte in unser Leben zieht. Dies ist auch als das Gesetz der Anziehung bekannt und ein überall auf der Erde gültiges kosmisches Gesetz.

Im Gegensatz zu Glück, bei dem es sich um einzelne Momente handelt ist Glückseligkeit tendenziell ein Dauer-Zustand, der in unserer Seele wiederhallt. Wir werden dann quasi wie auf einer Wolke durchs Leben getragen, in der sich die Wünsche decken mit dem, was sich dann tatsächlich im eigenen Leben ereignet. Sollte das aber mal nicht der Fall sein, dann besteht die Bereitschaft und Akzeptanz, die eigenen Wünsche anzupassen an das, was von „höherer Stelle“ offensichtlich anders angedacht wurde.

Und genau dort sollten wir genauer hinschauen und uns fragen, ob wir wirklich bereit sind, Glückseligkeit zu erfahren.  Ist es uns tatsächlich schon möglich, den Willen der höheren Macht vollkommen zu akzeptieren und somit gegen Geschehnisse im eigenen Leben nicht länger an zu kämpfen? Sind wir wirklich gewillt, sich dem Leben hin zu geben, wie es sich vor uns ausbreitet ganz darauf vertrauend, dass Gottes Wille (oder wie immer du die höchste Macht nennst) Vorrang hat vor dem eigenen Willen? Tragen wir wirklich in uns die Bereitschaft zu hinterfragen, was das Geschehen uns sagen will und wo an uns noch Eigenarbeit notwendig ist, um weiter zu wachsen?

Natürlich haben wir die Möglichkeit, die Kraft der Manifestation zu nutzen, doch sollte uns klar sein, dass die von uns gewünschte Manifestation nur greift, wenn sie übereinstimmt mit dem, was die höchste Macht sich für uns gedacht hat, oder anders ausgedrückt, was unserem Seelenplan entspricht.  Falls es aber nicht so kommt wie erhofft erkennen wir den Zustand der Glückseligkeit daran, wenn wir dann trotzdem mit Freude, zumindest in Gelassenheit das Neue begrüßen und ganz darauf vertrauen, dass das Höhere weiter schauen kann als wir selbst und dass es auf jedem Fall unserem höchsten Wohl dienen wird, auch wenn wir es noch nicht richtig verstehen. Kein Protest, kein Kampf, nur Hingabe an die entsprechende Situation ist dann die Reaktion im Zustand der Glückseligkeit.

Die meisten wissen von der Theorie her, dass nichts gegen Gottes Wille geschehen kann, aber sich soweit dem Leben und dem Höheren hinzugeben, dass statt des Verstandes lediglich nur noch der eigenen Intuition gefolgt wird (durch unsere Intuition spricht unsere Seele zu uns, die wiederum mit dem Höheren verbunden ist) sowie auf Zeichen und Hinweise zu achten, um auf unserem Seelenpfad sicher zu gehen ist eine ganz andere Sache. So eine Lebensweise erfordert Vertrauen, so dass wir wissen, dass wir immer behütet und beschützt sind. Es hat auch ganz viel mit Dankbarkeit und vor allen Dingen Demut zu tun, was für viele Menschen ein eher altmodischer Begriff ist, der aber nichts anderes aussagt als eine Gott gegebene Gegebenheit so hinzunehmen wie sie ist und sich nicht darüber zu beklagen.

Glückseligkeit, Dankbarkeit und Demut gehören daher zusammen. Nur mit Dankbarkeit und Demut im Herzen läßt sich der Zustand der Glückseligkeit überhaupt erreichen. Das eigene, menschliche Wollen wird ganz dem Willen und der Führung des Höheren untergeordnet, was nur funktioniert, wenn wir bereit waren, das Ego in uns sterben zu lassen. Wer diesen Prozess schon durchlaufen ist, der weiß, wie kampfbereit das Ego ist und wie geschickt es sich tarnen kann, nur um weiter eine bedeutende Rolle in unserem Leben spielen zu können. Es ist ein Trixer, der uns gern an der Nase herumführt und uns glauben macht, dass es zum Beispiel in der heutigen Zeit unbedingt erforderlich ist, besser und bedeutender als andere zu sein, der uns einreden möchte, dass es so Sitte und Brauch ist immer die Aussagen anderer Menschen zu kommentieren und zu bewerten und der uns dazu anhält, stets darauf bedacht zu sein, nicht übersehen zu werden. Ist nach heftiger Gegenwehr das Ego dann tatsächlich nach Jahren der Eigenarbeit bereit, sich zurück zu ziehen, ist innere Ruhe, Gelassenheit und ein unendliches Vertrauen der Lohn. Das sich daraus ergebende Resultat ist Glückseligkeit, die in allen spirituellen Traditionen und Kulturen unter unterschiedlichen Begriffen beschrieben und wird.

Wer sich Glückseligkeit wünscht sollte sich daher bewußt sein, dass er bereit sein muß, sich auf dem Pfad der Selbsterfahrung zu begeben, denn nur so ist dem Ego bei zu kommen. Ohne „psychologischen Hausputz“ geht leider gar nichts. Doch der Lohn, nämlich den Zustand der Glückseligkeit zu erreichen, ist gewaltig und mit Worten kaum zu beschreiben. Die Mühe lohnt sich, zumal der Weg dorthin ebenfalls schon viele schöne Momente bereit hält. Daher ruf ich dir zu: „Trau dich und fang an!“

Vom Opfer zum Gestalter werden

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In den letzten Jahren sind immer mehr Informationen zu uns gekommen die aufzeigen, was für “Spielchen” mit uns gespielt wurden und gespielt werden. Offensichtlich gibt es eine kleine Elite, die die Menschheit lenken und beherrschen möchte und das schon seit Jahrhunderten. Dies führte dazu, dass es nun alternative Medien gibt, wie zum Beispiel “Bewusst TV” und “Quer-Denken-TV”, die man im Internet findet und die die Bevölkerung oft unter Schwierigkeiten aufklärt, wie sich die Dinge tatsächlich verhalten und wobei wir überall getäuscht wurden. Doch dabei dürfen wir nicht stehen bleiben, denn sonst werden wir Gefangene unserer Verurteilungen, unserer Ängste und vielleicht sogar unserer Resignation. Das aber verschlimmert nur die Situation auf Erden. Denn von frustrierten Menschen geht Gefahr aus, von optimistischen, die für sich einstehen und nach Lösungen suchen, nicht.

Der nächste Schritt muss nun gegangen werden, nämlich unser persönliches Leben BEWUSST zu gestalten. Kümmert sich jeder darum, alle seine ihm gegebenen Fähigkeiten und Talente auszuschöpfen wird daraus ein wunderbares, friedvolles und lichtvolles Gesamtobjekt, vergleichbar mit einem Puzzle, welches sich aus perfekten, einzigartigen Puzzlesteinen zu einem wunderbaren Bild formt.

Wir müssen erkennen, dass wir auf der Erde sind, um zu lernen und zu heilen. Dass aber mit unserer Existenz hier für jeden von uns eine Aufgabe verbunden ist können wir nur bemerken, wenn es Gegenkräfte gibt, die uns manipulieren wollen und ja – auch angreifen. Wir haben dann die Wahl, uns als Opfer zu fühlen oder uns nach Innen zu wenden, um in unsere Kraft und Stärke zu kommen, die nur zu erreichen ist, wenn wir uns wieder als Teil von etwas liebendem Höheren erkennen, wie immer jeder das nennen mag. Ich nenne diese Kraft: “Gott, der Liebe und des Lichts”. Aber das kann jeder anders betiteln, solange es von bedingungsloser Liebe getragen ist.                            Entscheiden wir uns für den einzig richtigen Weg, nämlich die nach außen gerichtete Aufmerksamkeit zu reduzieren und uns auf unsere innere Welten zu besinnen werden wir zum aktiven Gestalter unseres Lebens. Dann hören wir wieder unsere innere Stimme in Form von Intuition und können nicht mehr in die Irre laufen, vorausgesetzt wir richten uns nach ihr, was ich nur dringendst empfehlen kann. Denn diese Stimme ist die Stimme unserer Seele und unseres Herzens, die wiederum mit der höheren, liebevollen Macht verbunden ist. Von daher kommt von dort auch nur Stärkendes und Liebendes, was einem selbst dient und auch dem Wohl des Großen Ganzen.

Wie machtvoll unsere innere Weisheit ist können wir daran erkennen, dass alles getan wird um die Verbindung mit ihr zu verhindern durch zum Beispiel i-phone, Internet und sonstigen “Errungenschaften”, um uns mit unserer Aufmerksamkeit im Außen zu halten. Ja, man erzeugt künstliche Süchte nach diesen technischen Dingen, nach Bequemlichkeit und angeblicher Leichtigkeit des Lebens. Denn bestimmte Kräfte wissen ganz genau: Eine Bevölkerung, die auf ihre innere Stimme hört ist nicht mehr manipulierbar und kontrollierbar, weil sie den Informationen im Außen kaum noch eine Bedeutung beimisst.

Da sich aber die meisten als Opfer empfinden, sich resignierend zurückziehen, werden die Kräfte gestärkt, die uns gern in unserer Schwäche halten wollen. Da Opfer keine Grenzen aufzeigen, weder Fragen stellen noch Rückgrad zeigen hatten diese nicht-lichtvollen Kräfte die Möglichkeit die Welt so zu verdrehen, dass das Gute das vermeintlich Schlechte ist und das Schlechte das angeblich Gute. Nur so konnte es geschehen, dass uns die gekauften Nahrungsmittel weitgehend vergiften statt mit Lebenskraft zu versorgen, dass Medikamente uns schaden statt zu helfen und dass in der Schule angeblich Wichtiges den Kindern gelehrt wird, sie aber im Grunde von ihrer inneren Weisheit  abgebracht werden und ihnen somit mehr schadet als nützt.

Ich glaube so gut wie nichts mehr, was mir als “News” angeboten wird, ganz gleich ob ich es im Internet finde, in den Abendnachrichten oder in den Tageszeitungen und ich fahre gut damit. Bei allem, was ich höre schalte ich gleich um, indem ich mich sofort auf meinen Leitsatz besinne, den ich seit Jahren täglich “dabei” habe:                              “NICHTS IST SO WIE ES ERSCHEINT!” Ich möchte es noch erweitern: “JE LAUTER DAS GETÖSE, DESTO DREISTER DIE LÜGE!”

Dadurch rieche ich den Braten ziemlich schnell und bleibe dort weg, wo andere jubeln und sich blenden lassen. Zu Anfang war ich damit oft allein, doch inzwischen gibt es immer mehr Leute, die das ebenfalls so handhaben wie ich selbst. Und das stimmt hoffnungsfroh.

Ich rufe daher jedem meiner lieben Leser zu:                                                                       Steig aus aus der Opferhaltung, werde mehr und mehr zum Gestalter deines Lebens und wenn jemand dir besonders “lecker” etwas verkaufen möchte, frage dich immer, wer einen Nutzen davon hat. Verfolge die Spur des Geldes und du erkennst, was die eigentliche Wahrheit ist. Und dann entscheide nach Rücksprache mit deiner inneren Weisheit, welchen Weg du gehen möchtest.                                                                                                                  

Wenn es dir schwer fällt, für dich einzustehen, du dich dabei erwischst, dass du doch noch wieder Ja gesagt hast, wo du Nein fühltest, dann wirken noch alte, anerzogene Glaubenssätze und Muster in dir. Wir dürfen die Kraft der Erziehung und Prägung auf keinen Fall unterschätzen. Das, was wir dort hörten sitzt tief in uns. Fange einfach an, dich selbst zu coachen, um diese alten Überzeugungen, die noch in dir wirken, zu verabschieden. Damals haben es die Erwachsenen zumeist gut gemeint. Sie wußten es nicht anders. Vielleicht waren diese Überzeugungen deiner Bezugspersonen auch für dich in deinen Kinderjahren hilfreich und nützlich. Nur jetzt ist eine andere Zeit. Du hast dich verändert und bist außerdem nun erwachsen. Es ist gar nicht so schwer, das Nicht-Mehr-Gebrauchte gehen zu lassen. Doch du mußt es mit deinem Herzen bewirken, nicht mit deinem Verstand. Vielleicht magst du in meinem Buch “Die Magie des Apfelkuchens” stöbern. Informationen findest du hier auf meinem Blog. Es ist allein aus dem Grunde entstanden, um Menschen zu helfen, sich selbst zu helfen. Das einzige, was du noch machen mußt ist: Anzufangen. Schlag eine Seite auf, egal welche, es gibt keine Zufälle, die richtige kommt zu dir. Fange an, deine Kraft und Macht zu entfalten. Die Welt braucht dich!

Die Geschichte eines Buches – meines Buches

Nun ist es endlich so weit, ein Projekt, was vor Jahren begann ist nun beendet. Das erste Buch ist gedruckt und kann erworben werden. Ab dem 27.11.17 soll es nach Aussage des Verlages im Handel sein. (Nachtrag: Inzwischen erschienen. Auf Amazon und im Buchhandel zu erhalten.)

So lange habe ich darauf hingearbeitet. Jetzt kann ich es fast gar nicht glauben.

Wie gut, dass man nicht immer zu Beginn weiß, wie alles so läuft. Denn ein Buch zu schreiben ist ja nur ein Teil der Arbeit, es dann zu organisieren, zu korrigieren, einen Verlag zu finden macht die andere Hälfte der Arbeit aus und bedarf sehr viel Geduld.

Eigentlich hatte ich nie vor, ein Buch zu schreiben, obwohl Deutsch immer mein Lieblingsfach in der Schule war. Ich liebte es  aber noch mehr, direkt zu den Menschen zu sprechen, als Seminarleiterin und Trainerin zum Beispiel. Doch dann hat sich mein Leben gravierend verändert. Ich verließ Deutschland, um zu meiner Liebe nach Kanada zu ziehen. Ehemalige Seminarteilnehmer und Klienten baten darauf hin mich immer wieder, dass ich doch ein Buch schreiben möge, weil ihnen meine Seminare und Therapien so viel gebracht hätten. Irgendwann wollte und konnte ich es nicht mehr ignorieren und ich fing an, meine Lebensbeobachtungen nieder zu schreiben. Was ich sah in der Indianer-Reservation in Kanada, in der ich fast 4 Jahre lebte oder in der weißen Welt sowie bei Besuchen in Deutschland, alles erzählte mir etwas. Besonders fasziniert war ich davon, wie sehr wir bei bewußtem Betrachten des Lebens Weisheit erlangen können, denn überall können wir Rückschlüsse auf unser eigenes Leben ziehen. Wir sind nunmal alle Menschen und machen ähnliche Erfahrungen, zumindest aber führen sie zu verwandten Ergebnissen und Reflektionen. Und da ich ja nun Menschen helfen wollte, auch allein zu wachsen habe ich Übungen mit angeführt, leicht durchführbare, aber höchst wirkungsvolle.

Ich muß gestehen, dass ich gerade zu Beginn oft an meinen Fähigkeiten zweifelte. Dann schickte ich meinen Freunden in Deutschland das, was ich geschrieben hatte. Ihr Feedback gab mir Mut, weiter zu schreiben. Auch meine Tochter, die seit ihrem 12. Lebensjahr selbst schreibt sprach mir immer gut zu. Das brauchte es auch, denn in der Reservation hatte ich nur zweimal die Woche Internetverbindung und konnte mich also kaum austauschen.

Doch nichts ist umsonst. So auf sich allein gestellt zu sein machte mich stärker und immer mehr Freude und Beschwingtheit stellte sich beim Schreiben ein. Heute macht das Schreiben mich sehr glücklich. Ich habe schon Material für zwei weitere Bücher in der Schublade liegen. Mal sehen, wann ich starte, ein weiteres Buch zusammen zu stellen, im nächsten Jahr ganz gewiss.

So hoffe ich sehr, dass dir mein erstes Buch ein guter Lebensbegleiter wird, leicht verständlich und unkompliziert. Oft wirst du dich wieder finden. Genau das wollte ich auch bezwecken. Wir führen alle unterschiedliche Leben, jeder von uns ist einzigartig und doch sind wir Brüder und Schwestern, weil wir aus der selben Quelle stammen. Das ist jedenfalls meine feste Überzeugung. Und diese „Verwandtschaft“ führt dazu, dass wir uns in Geschichten über das Leben wieder finden können, ganz gleich, welchen Beruf wir ausüben, wie alt wir sind oder ob wir in Deutschland leben oder wo anders.

Doch schau selbst, schmöker darin, probiere die Übungen aus. Und wenn du magst gibst du mir ein Feedback. Ich würde mich sehr freuen, wenn du dir die Mühe machen würdest, denn auf diese Weise kann ich mich als „Schreiberling“ auch weiter entwickeln. So haben wir uns dann vielleicht sogar gegenseitig geholfen.

Ich verabschiede mich nun von dir, um dich dann hoffentlich im Buch wieder zu treffen.

Von Herzen sende ich dir einen schwesterlichen Gruß und wünsche dir und deinen Lieben alles Liebe und Gute.

Doris

Die einzige Realität auf Erden

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Was ist Liebe? Gehen wir zunächst einmal vom Gegenpol aus, da dieser die Liebe ebenfalls erklärt. Denn was die Abwesenheit von Liebe anrichtet sehen wir in der Welt heutzutage vielleicht so deutlich wie noch kaum zuvor. Ja sie bedroht die gesamte Menschheit inzwischen genauso wie unseren Planeten. Diese „Nicht-Liebe“ ist der Grund, warum die Machthabenden so entscheiden, dass Unglück, Elend und Blut das Resultat ihres Handelns ist. Und immer auch fehlt ihnen dabei die Selbstliebe, denn nur so ist es möglich, sich zu verhalten, wie sie es nun einmal tun.  Und damit keiner bemerkt, dass sie sich im tiefsten Innern klein und elend fühlen, treten sie laut und einschüchternd auf. Je mehr Getöse aber, desto verzagter fühlen sie sich wirklich. Gesellschaftliche Stellungen können das nicht kompensieren. Im Gegenteil, sie steigern die Angst, dass jemand entdecken könnte, wieviel Selbstzweifel, Hemmungen und auch Überforderung in ihnen in Wirklichkeit vorhanden sind.

Und was machen wir in unserem Leben?! Wir machen es oft genug im Rahmen unserer Möglichkeiten nicht viel anders. Wir meckern, schimpfen und ziehen her, vielleicht gar nicht mehr über unsere unmittelbaren Mitmenschen, aber über die Politiker, die Zustände und vermeintliche Unverschämtheiten mancher Mitmenschen. Machen wir uns nichts vor – auch da ist dann die Liebe abwesend.

Wie wärs wenn wir es uns wie das Zähne putzen zur Gewohnheit machten, BEWUSST zu entscheiden, zu leben ohne zu meckern und zu stöhnen, ohne uns zu beteiligen an der so weit verbreiteten Negativität. Statt dessen focusieren wir  uns darauf zu entdecken, wo trotz aller Katastrophen und Dramen durchaus auch noch die Liebe zu erkennen ist.

Das heißt nicht, dass wir naiv sind, was viele Menschen vermuten, sobald die Liebe ins Spiel gebracht wird. Sie können selbst noch nicht die Liebe  wirklich fühlen und stecken fest in den Sieger-Verlierer- Spielen der menschlichen Gesellschaft. Anders läßt sich ihr oft vorhandenes Spotten über diejenigen, die an die Liebe glauben nicht erklären. Aber wer einmal das Leben aus der Liebe heraus gekostet hat, sehnt sich immer wieder zurück in einen solchen Zustand. Denn unsere Essenz ist Liebe. Das zeigt sich auch daran, dass wir auf die Welt kamen und pure Liebe waren. Doch dann setzte mehr und mehr die Verformung ein und die Nicht-Liebe wurde viel zu oft der Normalzustand.

Du, der du hoffentlich die Liebe spürst habe den Mut, dich jeden Tag bewußt zu entscheiden auf das Positive konzentriert zu sein, aus der neutralen Beobachterposition heraus zu handeln, im Mitgefühl auf die Unwissenden zu schauen und in der Selbstliebe gefestigt zu sein, um die Kraft zu haben, „nein“ zu sagen, wo du „nein“ fühlst.

Jeder von uns, der so die Liebe lebt wird dringend gebraucht. Entscheide dich jeden Tag aufs Neue,  ein ganz bewußter Botschafter der Liebe zu sein. Aber achte darauf, dass bei all deinem Handeln du dich genau so wertvoll und wertschätzend behandelst wie deine Mitmenschen. Stellst du dich hinten an bist du in die Falle der „Nicht-Liebe“ getappt und du wirst genau so frustriert werden wie im Grunde die Mächtigen dieser Welt sind, die mit ihren Drohgebärden versuchen, sich selbst ein besseres Gefühl zu verschaffen, was aber niemals gelingen wird. Nur die Liebe bewirkt ein glückliches Lebensgefühl, nichts anderes kann das bewerkstelligen.

Lebst du aber die Liebe dann bist du das größte Geschenk auf Erden – für dich selbst und für andere.

Ich sende dir Liebe und die Kraft, diese in die Welt zu bringen, ganz gleich, was um dich herum gerade passiert.

Kommunikation ist nicht gleich Kommunikation

Über das Thema Kommunikation macht man sich in der Regel nicht viele Gedanken, je harmonischer das Umfeld, desto weniger. Doch spätestens dann, wenn eine Situation nicht so einfach erscheint und man Missverständnissen vorbeugen möchte fühlen sich viele Menschen ratlos. Denn Kommunikation ist nicht einfach nur Kommunikation, es steckt mehr dahinter, welches beachtet werden möchte.

Traditionen

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An Feiertagen gibt es in den Familien oft Traditionen und damit leider auch verbunden – Erwartungen. Die Haupterwartung ist, dass sich alle an die Tradition halten, was immer es auch sei.

Traditionen können Stabiliät ins Zusammenleben bringen, man weiß und kennt die Abläufe. Dies gibt vielen Menschen eine Art Sicherheit. Werte und Ansichten werden so von Generation zu Generation weiter gegeben. Probleme entstehen allerdings häufig, sobald jemand nicht mitmachen möchte, wenn sich Familienmitglieder zum Beispiel dem traditionellen Familientreffen zu Weihnachten oder Ostern entziehen möchten. Dann entsteht oft Gruppendruck. Die Vorteile und das Schöne von Traditionen sind schnell für die betroffenden Personen so nicht mehr sichtbar. Die Situation wird eher als eine Art Gefängnis empfunden.

Im Zusammenhang von ganzen Völkern oder Völkergruppen formen die Traditionen letztendlich deren Kultur.  Besonders denke ich da an die Indianer, bei denen ich es selbst erleben durfte. Das Leben der Traditionen und damit das aktive Praktizieren ihrer Kultur stellt für diese einen Stabilitätsfaktor dar. Sie fühlen sich auch heute noch entwurzelt und zumeist fremd in der Welt des modernen Lebens, welches ihnen oft unmenschlich erscheint.

Trotzdem muß man wissen, dass jedes Stammesmitglied jeden Tag für sich selbst entscheiden darf, ob es den Traditionen folgen möchte oder nicht. Feste wie „Pow Wow“ oder spirituelle Rituale, wie der „sun dance“ werden angeboten, doch ob jemand mitmacht entscheidet jeder selbst. Eine Entscheidung, ganz gleich wie sie ausfällt wird akzeptiert und nicht diskutiert. So ist sicher gestellt, dass die Traditionen aus dem Herzen gelebt werden. Wer dabei ist, hat sich mit seinem Herzen dafür entschieden. Denn das Phänomen des Gruppendrucks gibt es nicht.

Und so kann man bei ihnen Feste und Rituale erleben, die eine ganz besondere Stimmung transportieren und die nicht darauf angewiesen sind, dass Alkohol ausgeschenkt wird, damit Stimmung aufkommt. Das wäre sowieso verboten. Die wunderbare Atmosphäre kommt aus ihrem Innern heraus. Wer mit dem Herzen dabei ist benötigt keine „Stimmungsmacher“.

Lebenserleichterung

Glück, Schönheit und Reichtum – eine wunderbare Kombination, solange wir davon nicht abhängig werden und uns plötzlich Angst beherrscht, alles wieder zu verlieren. Mit dem Glück ist es schnell vorbei, wenn diese Furcht und Panik uns im Griff hat.

Schönheit ist vergänglich, auch wenn inzwischen weltweit zunehmend mehr Schönheitsoperationen durchgeführt werden, die versuchen, etwas aufzuhalten, was nicht zu ändern ist. Und Reichtum ist vor allen Dingen dann ein Segen, wenn es als Gewinn von Freiheit betrachtet wird, um mehr und mehr die eigenen Talente und Fähigkeiten zu leben, was als Selbstverwirklichung bezeichnet wird. Geld wird allerdings niemals die Suche nach dem Sinn des eigenen Lebens ersetzen. Es kann die Suche aber sehr erleichtern, da viele gefühlte Zwänge wegfallen. Doch darf man nie irrtümlicherweise Wohlstand und Reichtum als den eigentlichen Lebenssinn ansehen. Sie sind nur ein Instrument, den persönlichen Lebensweg leichter zu finden und zu begehen. Auf diejenigen, die es verwechseln trifft häufig der Satz aus therapeutischen Kreisen zu: -Reich, schön und depressiv-.

Wer die Botschaft aber richtig versteht, der freut sich über materiellen Wohlstand, wenn er dann hoffentlich eintrifft, wird davon aber nicht abhängig nach dem Motto: -mehr, mehr, mehr- . Er wird auch nicht von Ängsten geplagt, all dies wieder verlieren zu können. Stattdessen wird erkannt, was es wirklich ist: Eine wunderbare Lebenserleichterung, nicht mehr und nicht weniger.

Noch ein paar Worte zur “Pubertät”

Pubertät

In der Pubertät sind sie verblendet,

       -sagt man

Jugendliche Ideale schleifen sich noch ab,

-hofft man

Die Resignation folgt noch,

weiß man. 

Wann kommt die Generation, die diese „Hoffnung“ der Alten zerstört und das Gegenteil beweist?

(Doris Nickel)

Die eigene Pubertät und ihre Botschaft für dein Jetzt

Von vielen Seiten wird bestätigt, dass wir in diesem Jahr energetisch unterstützt werden, endlich den Mut zu finden, unsere Berufung zu leben. Wer also bisher am fehlenden Mut scheiterte kann sich dieses Jahr glücklich schätzen. Die Zeichen stehen gut für ihn.

Doch was ist, wenn man gar nicht weiß, was die eigene Berufung ist, wenn man Vieles aufregend findet oder sich so recht für gar nichts (mehr) interessiert?

Unzufriedenheit mit dem Bestehenden reicht nicht aus, es ist nur der erste Schritt. Wenn es keinen zweiten Schritt gäbe würde es zum Weglaufen führen, was aber noch nie der Weg des Erfolges war.

Was ist dann aber der zweite Schritt? Das ist der Moment, wenn man auf etwas zugeht, etwas was man sich aus seinem Herzen heraus zutiefst wünscht.

Um das wieder zu entdecken ist es hilfreich, sich an die eigene Pubertät zu erinnern.

Wovon hattest du geträumt, was wolltest du Sinnvolles in die Welt bringen, was war dir ganz besonders wichtig?

Auch wenn in diesen Jahren manches vielleicht etwas zu euphorisch erschien, die Erwachsenen nannten es wahrscheinlich –übertrieben-, so liegt doch in diesen Träumen zumeist der Kern der eigenen Mission auf Erden, der Sinn des persönlichen Lebens. Wenn du dich jetzt zurück erinnern möchtest, dann halte dich nicht an Berufsbezeichnungen fest, sondern frage dich, welchen Eigenschaften und Tätigkeiten wolltest du nachgehen? Wolltest du mit Kindern beziehungsweise mit jungen Menschen arbeiten, wolltest du Verantwortung übernehmen, wolltest du Mitmenschlichkeit in die Welt bringen, wolltest du an neuen Dingen tüfteln, in Kontakt mit der Natur sein oder mit Heilung zu tun haben. Was waren deine Träume?

Es ist es Wert, sich auf die Spurensuche zu begeben, denn in diesen Jahren des eigenen menschlichen Lebens hat man zumeist noch einmal guten Kontakt zur Seele, zur inneren Instanz, zur inneren Weisheit oder wie immer du es nennen möchtest, ähnlich wie du es als Kleinkind hattest, aber da noch nicht kommunizieren konntest.

Daher kommt es auch zu den Problemen in der Pubertät. Ja, es ist die körperliche Umstellung, doch das allein ist es nicht. Der junge Mensch spürt die Bedürfnisse seiner Seele, die zumeist mit Nähe, Zugehörigkeit, Gerechtigkeit und Liebe zu tun haben und sieht, was in der Welt los ist und wie die Erwachsenen gegen all das verstoßen, was Menschlichkeit ausmacht. Auch wenn es ein unbewußter Prozess sein mag, so ist er doch in Kontakt mit seinen Seelenbedürfnissen und alle anderen um ihn herum haben offensichtlich resigniert und damit abgeschlossen. Dieser Abgleich von dem, was man fühlt und was im Außen los ist schmerzt und verwirrt, was dann zu den entsprechenden pubertären Verhaltensweisen führen kann.

Nun aber bist du längst aus deiner Pubertät heraus und befindest dich auf der Suche nach etwas, was dein Herz zum Jubeln bringt, und somit nicht Beruf, sondern Berufung darstellt. Vielleicht denkst du aber auch, dass du deine Berufung gefunden hast.

Ganz gleich, ob Du noch auf der Suche oder bereits fündig geworden bist, gehe gedanklich einmal in die Zeit deiner Pubertät und schaue, auf was du vielleicht noch stößt und in dein heutiges Wirken mit einfließen möchte. Alte Fotos, alte Musik und Gespräche mit Geschwistern können dabei helfen, die alten Zeiten in den Gedanken und im Herzen herbei zu rufen. Es lohnt sich!