Neu: Mein eigener Youtube Kanal

DSC_1484Habe Zeichen bekommen, dass ich einen eigenen Youtube Kanal gestalten soll in Form von kurz und knackigen Beiträgen, denn so viel Zeit haben die meisten nicht, um eine Stunde und länger sich Dinge anzuschauen. Ihr wißt ja, ich glaube daran, dass uns das Leben, besser gesagt, die Göttliche Quelle Hinweise gibt, um uns den Weg zu zeigen. Also habe ich mich nun getraut, diesen Kommunikationsform ins Leben zu rufen, bin also wieder einen für mich neuen Weg gegangen. Sicher wird es mit der Zeit profisioneller werden, nicht die Inhalte, die sind gut, sonst würde ich es nicht hoch laden, wenn ich nicht davon überzeugt wäre, ich meine die Technik. Dazu hab ich etwas in einem Beitrag gesagt, denn es betrifft vielleicht viele Menschen:  https://www.youtube.com/watch?v=UoKnUF-Ba9Y

Das ist aber bereits das zweite Video. Das Begrüßungsvideo ist zu finden unter:         Doris Nickel inneren Frieden gestalten oder auch hier: https://www.youtube.com/watch?v=pE-Wq7AjYJk&t=42s

Wenn es euch gefällt dann freu ich mich, wenn ihr den Kanal “aboniert” (rechter, roter eckiger Knopf unter dem Video). Ich habe vor, immer am Sonntag ein neues Video hoch zu laden.

Nun wünsche ich noch viel Freude bei hoffentlich zahlreichen neuen Erkenntnissen.

 

 

Waagschalen

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Wenn ich den Blick auf die zurückliegenden Monate dieses Jahres richte, kommt es mir so vor, als ob die Spirale der Gewalt und schrecklichen Geschehnisse sich immer schneller dreht. Fast jeden Tag lesen wir von Familientragödien, Messerstecherei, Gewalt zwischen irgendwelchen Familienclans und so weiter. So schrecklich es für die betroffenen Menschen ist, so hat es doch auch einen Sinn, dass wir auf diese Schlagzeilen gestoßen sind. Vielleicht gilt es hier etwas für uns zu lernen. Unter anderem können wir die Dinge auf unterschiedliche Art und Weise betrachten und dann schauen, womit wir am meisten in Resonanz kommen.

Zum einen können wir mit den Opfern mitfühlen. Viele leiden allerdings mit und haben dadurch einen schlechten Tag, zumindest aber ein paar negative Stunden, weil das Gehörte und Gesehene ihnen ungefiltert aufs Gemüt schlägt. Ihnen ist der Unterschied von Mitfühlen und Mitleiden nicht bekannt. Während wir mitfühlen ist unser Herz für die Opfer geöffnet, doch wir können genau unterscheiden und sehen, welches Schicksal es ist, das eigene oder das eines anderen Menschen. Bei dem Mitleiden ist es nicht so. Wir vermischen unser eigenes Leben mit dem Leben des anderen und leiden so stark als wären wir selbst in der schrecklichen Situation involviert. Damit ist allerdings keinem geholfen, denn das Mitleiden raubt uns unsere eigenen Kräfte, Mitfühlen dagegen läßt uns in unserer Stärke und Kreativität verbleiben, so dass wir, falls notwendig auch Hilfestellung geben und Lösungen anbieten können.

Zum anderen können wir uns im Angesicht der Schreckensmeldungen fragen: „Wohin soll das alles führen?“ Hier reagieren die meisten mit Ängten und großen Befürchtungen für die Zukunft. Sie kreieren sich innerlich schreckliche Bilder und bemerken nicht, dass sie dadurch das Gesetz der Anziehung aktivieren, welches danach strebt, das ins Leben zu bringen,  was wir uns auf unsere „innere Leinwand“ projiziert haben. Es bedarf große Wachsamkeit, sich nicht in der Negativität zu verlieren.

Und wiederum kommen sicher auch einige auf die Idee, sich zu fragen: „Warum wird so viel von den schrecklichen Vergehen Einzelner berichtet, aber nicht davon, wie der Staat immer mehr gegen seine Bürger arbeitet?“ Denn die Vorschriften, Regelungen, Gesetze, Abgaben, Erhöhung des Renteneintrittsalters, Diätenerhöhung der Abgeordneten bei zumindest indirekter, wenn nicht sogar direkter Steuerhöhungen für die Bürger sind Jahr für Jahr zu beobachten. Dabei sollte der Staat dem Bürger dienen, leider hat sich das nun umgedreht entwickelt, der Bürger soll offensichtlich „Dienstleister“ für den Staatsapperat sein.  Und auch diese Betrachtung bedarf innerer Stärke, um nicht in Negativität, ja sogar Hoffnungslosigkeit zu verfallen.

Je nach Persönlichkeit reagieren die Menschen unterschiedlich, eventuell gibt es auch noch vierte und fünfte Möglichkeiten der Reaktion auf die täglich verbreitete Negativität, die ich jetzt hier gar nicht aufgeführt habe.

An dieser Stelle möchte ich nicht weiter über den Wahrheitsgehalt oder über die möglicherweise manipulierten und in der Priorität falsch gesetzten Schlagzeilen nachdenken. Mir geht es um ein Gleichgewicht, welches nicht verloren gehen darf, weil wir, die wir eigentlich Positives bewirken wollen, sonst unwissentlich das Negative stärken.

Stellen wir uns einmal vor, dass alle negativen Nachrichten sich in einer Waagschale befinden und in der anderen Waagschale befindet sich ein Gegen-Gewicht, was die positive Energie und das vorhandene Licht  in den Menschen darstellt. Dieses Licht soll eigentlich dafür sorgen, dass die Waage im Gleichgewicht bleibt, idealerweise sogar noch zugungsten des Lichtes ausschlägt. Doch ist das überhaupt noch der Fall? Ich behaupte: schon lange nicht mehr und es schlägt jeden Tag mehr und mehr zugunsten des Negativen aus. Denn mit der Reaktion in uns auf die oben aufgeführte Art und Weise nähren wir die negative Seite noch, obwohl wir das gerade nicht wollen.

Doch wie können wir angesichts der ganzen Katastrophenmeldungen noch die positive, die Lichtvolle Seite stärken, so dass die entsprechende Waagschale mehr Gewicht erhält? Die Antwort lautet: durch EIGENARBEIT, denn nur das erhöht unser Bewußtsein. Das Bewußtsein aber ist die Energie unsere Seele und unsere Seele hat sich hier verkörpert, damit sie sich entwickeln und wachsen kann und dadurch automatisch ein Lichtbringer für die Erde wird.  Das wiederum funktioniert nur, wenn wir uns auch nach Innen wenden und uns nicht ständig von den Dramen im Außen in Beschlag nehmen lassen. Und da fängt das Problem für die meisten an: Wenn wir uns nicht nach Innen wenden, idealerweise genau so viel wie wir uns nach Außen ziehen lassen wird der Seele etwas einfallen, um uns zunächst mit sanftem Druck, mit zunehmendem Alter des Körpers mit heftigerem Druck und damit dann doch noch etwas vom Seelenplan geschafft wird oft im Endspurt mit heftigem Druck der Blick nach Innen erzwungen wird. Durch rechtzeitige freiwillige Innenschau wird eine „Zwangsinnenschau“ vermieden.

Es besteht kein Grund, mit Angst auf diese Tatsache zu reagieren, denn die gute Nachricht ist, dass mit dem Wissen über diese Zusammenhänge wir ja durch das Einrichten von stillen Momenten, wie zum Beispiel Waldspaziergänge, Yoga, Meditation, Kontemplation und natürlich das Ausschalten aller technischen Medien für eine gewisse Zeit,  in unserem Leben vorbeugen können. Wir sollten uns bewußt werden, dass es viele Kräfte in „Macht-Schalt-Zentralen“ der Wirtschaft und Politik gibt, die mit aller Gewalt versuchen, unsere Aufmerksamkeit auf das Außen zu konzentrieren, in die Materie (darunter fällt zum Beispiel: Anschaffungen, Planen des nächsten Urlaubs, Karriereziele, Geldvermährungs-Wünsche, Sorgen, wie die Nachbarn über uns denken und so weiter). Sie haben dabei jedoch nur ihre persönlichen Vorteile im Blick. Vom Göttlichen und der Schöpfung haben sie sich völlig abgewandt und verleugnen eine übergeordnete Kraft, von der wir alle stammen. Sie drehen sich nur um sich selbst und wollen selbst „Schöpfer“ sein und versuchen zu erschaffen, was allein nur ihnen dient. Diese Kräfte wissen, dass es für sie gefährlich ist, wenn wir uns auf unseren wertvollen Gottes-Kern im Innern, über den wir ALLE verfügen konzentrieren, denn dann wird uns die Materie und deren zahlreiche Verlockung kaum noch wirklich interessieren. Zumindest werden wir sie kritisch überprüfen, um zu unterscheiden, was uns gut tut und was nicht, was wir für unsere Seele (also nicht für unser Ego, welches der Teil in uns ist, der meint etwas darstellen zu müssen) benötigen. Da wir, sobald wir uns angewöhnt haben, regelmäßig nach Innen zu horchen, unseren Impulsen und Gefühlen zunehmend mehr vertrauen, sind wir von äußeren Kräften bald kaum noch steuerbar und manipulierbar. Statt mit der Materie sind wir zusehends mehr mit unserer Seele verbunden. Davor haben die negativen Kräfte große Angst. Sie befürchten Macht- und Kontrollverlust und somit Nachteile für sich selbst.

Es sind genau diese Kräfte, die keinerlei Interesse daran haben, dass die Waage sich im Gleichgewicht befindet. In ihren Augen ist es gerade zu notwendig, dass die Waagschale der Negativität schwerer ist. Die Gründe, die sie offiziell anführen klingen zunächst ganz plausibel. Gebetsmühlenartig werden sie ja auch ständig in Talkshows und politischen Debatten wiederholt mit dem Ziel, dass durch die unaufhörliche Berieselung die Menschen es als wahr akzeptieren, was in Wirklichkeit unwahr ist. Die uns angebotenen, scheinbar so stichhaltigen Fakten jedoch, die nicht der Wahrheit entsprechen werden sich auch durch einen „argumentativen Dauerbeschuß“ nicht zur Wahrheit verwandeln. Im Gegenteil sie verpesten energetisch die Lebensenergie der Menschen, also die Energie, die uns gesund erhält auf allen Ebenen unserer Existenz. Denn durch die herzlose, von Gott abgewandten Vorgehensweisen und Strategien bringen sie all diejenigen, die dem ausgesetzt sind oder sich freiwillig aussetzen in eine körperliche, mentale und seelische Schwäche mit entsprechenden negativen Folgen für die eigene Lebenskraft. Damit das nicht passiert MÜSSEN wir endlich damit anfangen, uns selbst zu stärken und damit der Positv-Waagschale mehr Gewicht zu verschaffen. Jeder von uns ist wichtig, alle die ihre Aufmerksamkeit immer wieder von der Außenwelt abziehen und nach Innen horchen zählen.

Doch wie kann das ganz praktisch geschehen?

Zunächst muss gesagt werden, dass durch Aufklärung der alternativen Medien (zum Beispiel: Bewußt TV, Querdenken-TV und viele mehr) ein großer mutigr Schritt gegangen wurde. Denn nur so konnten viele Menschen in die Bewußtheit kommen für das, was wirklich passiert. Der Satz „Nichts ist so, wie es erscheint“ ist mehr als zutreffend und sollte von so vielen Menschen wie möglich verinnerlicht werden, um einfach auf die Lügenmärchen nicht mehr reinzufallen. Dabei können die Fragen uns dienen: „Für wen ist dies dienlich?“ „Wer hat tatsächlich einen Nutzen davon?“

Doch auch bei den Informationen über das, was tatsächlich auf der Erde wirkt ist es unglaublich wichtig, auf die Waagschale zu achten, die mit Licht und Positivität gefüllt sein sollte. Reagieren wir zum Beispiel mit Angst und Entsetzen auf die tatsächliche Wahrheit haben wir unbewußt der Negativ-Waagschale zu mehr Gewicht und damit Bedeutung verholfen. Doch genau das sollte auf keinen Fall geschehen.

Und wieder steht dann die bisher noch unbeantwortete Frage im Raum: Wie sieht das denn nun im täglichen Leben aus?

Es geht darum, Momente der Stille in das tägliche Leben mit einzubauen. Und nun höre ich schon fast ein Aufstöhnen, denn das wurde schon oft gesagt und nichts erfolgte, aus welchen Gründen auch immer. Hier möchte ich das in der heutigen Zeit schon fast altmodisch wirkende Wort „Disziplin“ ins Spiel bringen. Wir sollten bedenken, dass die Wirkung des Begriffes zum Negativen hin, von asurischer Seite (Asuras, ein Sammelbegriff aus den Veden für die negativen Energien, die die Menschheit im Griff behalten möchte im Gegensatz zu Suras, was positive Kräfte meint) so manipuliert wurde. Keine Mittel sind in ihren Augen verboten, um uns daran zu hindern, in die Erinnerung kommen zu lassen, wer wir wirklich sind, nämlich Göttliches Licht, zur Zeit auf „Erdenmission“ in einem menschlichen Körper. Ich gebe zu Bedenken, dass auch die von uns oft so hoch geschätzten Spitzensportler ohne Disziplin nicht ihre Leistungen, die unsere Bewunderung erhalten, erbringen könnten. Es kann also so schlecht nicht sein …!

Gelebte Disziplin heißt nichts anderes, als uns nicht ständig ablenken zu lassen, sondern konzentriert auf das Göttliche ausgerichtet zu bleiben und damit verbunden auf die eigenen seelischen Entwicklungsziele. Diese sind nicht so schwer zu erreichen, wenn wir quasi unsere Antennen, die ständig auf Empfang eingestellt sind, wie bei einem alten Kofferradio regelmäßig einziehen. Dies kann im Badezimmer genau so geschehen, wie beim Auto fahren, in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Werkeln in der Küche oder anderen eher mechanischen Ausführungen, denen wir meditativ nachkommen können. Die Disziplin beschränkt sich dann hier auf die Wahl des Themas, mit dem wir uns beschäftigen wollen. Statt den nächsten Einkauf, die Geburtstagsfeier oder den Besuch bei Freunden zu planen gilt es nun, sich zu fragen, was denn eigentlich der Sinn des persönlichen Lebens sein könnte oder warum man in bestimmten Situationen immer auf die gleiche Art ungeschickt agiert und reagiert, obwohl man doch weiß, dass es nicht weiter hilft. Es gilt darüber nach zu sinnen, was im Leben einen glücklich macht und was sich als Ballast anfühlt, der über Bord zu werfen ist. Die Zeit ist dann da, die eigenen Ängste zu erkunden und zu heilen, die sich zum Beispiel auch beim Herausfinden der tatsächlichen Wahrheit zeigen, damit die eigenen Fähigkeiten und das in dieses Leben mitgebrachte Potential sich endlich entfaltet.

Wer so neugierig auf sich selbst geworden ist, findet dann auch die Zeit, um sich mit seinem Göttlichen Selbst und seiner Seele zu verbinden und der stößt dann auch auf Bücher, Methoden oder Menschen, die zeigen, wie das geht. Durch Disziplin richten wir unser Bewußtsein auf die inneren Themen aus, was das Entdecken des eigenen Seelenpfades genau so beinhaltet wie das Wegräumen der persönlichen „Wackersteine“ vor der Herz-Eingangs-Tür. Je klarer wir unser Bewußtsein ausrichten, desto präziser wirkt das Gesetz der Anziehung und bringt uns das ins Leben, was wir zur Entwicklung unserer Seelenkraft benötigen und uns wünschen. Zunehmend besser wird es uns dann auch gelingen, im Leben in der Zuschauerreihe sitzen zu bleiben und von dort die überall stattfindenen Dramen zu beobachten. Wir treten nur noch dann auf die „Bühne“, wenn wir es bewußt wollen. Die Zeiten des Hineingezogen-werdens durch Tricks und Manipulationen werden so zunehmend mehr der Vergangenheit angehören.

Ja und um das Theme „Zeit“ anzusprechen:  Seien wir doch mal ehrlich, wenn uns wirklich für etwas interessierten haben wir doch bisher immer auch die Möglichkeit gefunden, uns damit zu beschäftigen. Warum sollte es hier anders sein?!

Fang endlich an, deine dir vom Schöpfer zugedachte Position hier auf Erden einzunehmen. Die Hilfen, die du vielleicht noch benötigst werden dich finden, sobald du innerlich deine Bereitschaft bekundest. Du bist ganz wichtig und wirst dringend gebraucht. Nicht umsonst bist du gerade in diesen aufregenden Zeiten auf die Erde gekommen. Hättest du keine wichtige Funktion in diesem Erdenspiel wärst du nicht hier. Glaub an dich, die höchste Instanz, die wir Gott, Schöpfer oder wie auch immer nennen tut es auch. Willkommen Bruder, willkommen Schwester.

Der Frieden in der Welt

Mögen die Menschen erkennen, dass der Frieden und die Liebe, die sie suchen nur in ihnen selbst zu finden ist. Wer, ganz gleich wie alt er ist, keinen Frieden mit seinen Eltern hat, wer Schmerz aus seiner Kindheit mit sich herum trägt, wer für andere zwar liebevoll sein mag, sich selbst aber schlecht behandelt (ungesunde Nahrung, Süchte, die eigenen Bedürfnisse nicht beachtet) und wer sich nicht die Frage nach dem Sinn seines Lebens stellt, wird am Frieden in der Welt nicht mit arbeiten können. Denn die Kämpfe, das Verstecken und das Verdrängen, quasi die inneren Kriegsschauplätze also müssen zunächst befriedet werden, bevor ein dann endlich gefundener innerer Frieden in die Welt strahlen kann. Nur so kannst du ein Friedens-Stifter werden. Der Weg führt immer von Innen nach Außen. Alle Kriegsschauplätze der Welt zeugen von der falschen Reihenfolge in der Vorgehensweise der Menschen, auch (oder soll ich sagen “erst recht”) bei den politischen Führern.

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Glückseligkeit, was ist das eigentlich genau?

Frieden, Freiheit, Glückseligkeit – das sind Begriffe, mit denen wir alle etwas äußerst Positives verbinden.

Was „Frieden“ ist wissen wir. Wir unterscheiden äußeren und inneren Frieden erkennen leider aber oft nicht, dass innerer Frieden die Voraussetzung für äußeren Frieden darstellt. Auch „Freiheit“ ist uns bekannt und Bedarf keiner Diskussion. Aber wie sieht es mit dem Begriff „Glückseligkeit“ aus? Ja, sicher, auch unter dem Begriff „Glück“ können wir uns etwas vorstellen, wobei jeder Glück anders empfindet, je nach vorhandenen Wünschen, Bedürfnissen und Visionen. Wir können uns auch anlehnen an die Glücksdefinition von Aristoteles, der darüber das erstemal philosophierte und der Ansicht war, dass Glück bedeut, das eigene Leben so leben zu können, dass man alle in einem schlummernden Fähigkeiten entfalten kann.

Doch ich wählte den Begriff „Glückseligkeit“ und das ganz bewußt. Denn in manchen Kreisen begegnet mir dieses Wort immer häufiger als einen „Gegenstand“ der Sehnsucht. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob immer bekannt ist, welcher Zustand denn genau mit „Glückseligkeit“ beschrieben wir. Auch das Internet gibt darüber nur wenig Auskunft.

Es kommt ja nun auch nicht auf eine Begriffslichkeit an, könnten einige meinen. Doch wer sich etwas wünscht sollte schon genau wissen, was er sich wünscht. Da alles im Leben Energie ist und Energie sich dorthin bewegt, wo Resonanz entsteht, ziehen wir also eine bestimmte Energie an, sobald wir in uns den Wunsch nach „Glückseligkeit“ tragen. Je öfter wir diesen Wunsch verspüren, desto stärker wird die Kraft unseres „inneren Magneten“, also der Energie, die das Gewünschte in unser Leben zieht. Dies ist auch als das Gesetz der Anziehung bekannt und ein überall auf der Erde gültiges kosmisches Gesetz.

Im Gegensatz zu Glück, bei dem es sich um einzelne Momente handelt ist Glückseligkeit tendenziell ein Dauer-Zustand, der in unserer Seele wiederhallt. Wir werden dann quasi wie auf einer Wolke durchs Leben getragen, in der sich die Wünsche decken mit dem, was sich dann tatsächlich im eigenen Leben ereignet. Sollte das aber mal nicht der Fall sein, dann besteht die Bereitschaft und Akzeptanz, die eigenen Wünsche anzupassen an das, was von „höherer Stelle“ offensichtlich anders angedacht wurde.

Und genau dort sollten wir genauer hinschauen und uns fragen, ob wir wirklich bereit sind, Glückseligkeit zu erfahren.  Ist es uns tatsächlich schon möglich, den Willen der höheren Macht vollkommen zu akzeptieren und somit gegen Geschehnisse im eigenen Leben nicht länger an zu kämpfen? Sind wir wirklich gewillt, sich dem Leben hin zu geben, wie es sich vor uns ausbreitet ganz darauf vertrauend, dass Gottes Wille (oder wie immer du die höchste Macht nennst) Vorrang hat vor dem eigenen Willen? Tragen wir wirklich in uns die Bereitschaft zu hinterfragen, was das Geschehen uns sagen will und wo an uns noch Eigenarbeit notwendig ist, um weiter zu wachsen?

Natürlich haben wir die Möglichkeit, die Kraft der Manifestation zu nutzen, doch sollte uns klar sein, dass die von uns gewünschte Manifestation nur greift, wenn sie übereinstimmt mit dem, was die höchste Macht sich für uns gedacht hat, oder anders ausgedrückt, was unserem Seelenplan entspricht.  Falls es aber nicht so kommt wie erhofft erkennen wir den Zustand der Glückseligkeit daran, wenn wir dann trotzdem mit Freude, zumindest in Gelassenheit das Neue begrüßen und ganz darauf vertrauen, dass das Höhere weiter schauen kann als wir selbst und dass es auf jedem Fall unserem höchsten Wohl dienen wird, auch wenn wir es noch nicht richtig verstehen. Kein Protest, kein Kampf, nur Hingabe an die entsprechende Situation ist dann die Reaktion im Zustand der Glückseligkeit.

Die meisten wissen von der Theorie her, dass nichts gegen Gottes Wille geschehen kann, aber sich soweit dem Leben und dem Höheren hinzugeben, dass statt des Verstandes lediglich nur noch der eigenen Intuition gefolgt wird (durch unsere Intuition spricht unsere Seele zu uns, die wiederum mit dem Höheren verbunden ist) sowie auf Zeichen und Hinweise zu achten, um auf unserem Seelenpfad sicher zu gehen ist eine ganz andere Sache. So eine Lebensweise erfordert Vertrauen, so dass wir wissen, dass wir immer behütet und beschützt sind. Es hat auch ganz viel mit Dankbarkeit und vor allen Dingen Demut zu tun, was für viele Menschen ein eher altmodischer Begriff ist, der aber nichts anderes aussagt als eine Gott gegebene Gegebenheit so hinzunehmen wie sie ist und sich nicht darüber zu beklagen.

Glückseligkeit, Dankbarkeit und Demut gehören daher zusammen. Nur mit Dankbarkeit und Demut im Herzen läßt sich der Zustand der Glückseligkeit überhaupt erreichen. Das eigene, menschliche Wollen wird ganz dem Willen und der Führung des Höheren untergeordnet, was nur funktioniert, wenn wir bereit waren, das Ego in uns sterben zu lassen. Wer diesen Prozess schon durchlaufen ist, der weiß, wie kampfbereit das Ego ist und wie geschickt es sich tarnen kann, nur um weiter eine bedeutende Rolle in unserem Leben spielen zu können. Es ist ein Trixer, der uns gern an der Nase herumführt und uns glauben macht, dass es zum Beispiel in der heutigen Zeit unbedingt erforderlich ist, besser und bedeutender als andere zu sein, der uns einreden möchte, dass es so Sitte und Brauch ist immer die Aussagen anderer Menschen zu kommentieren und zu bewerten und der uns dazu anhält, stets darauf bedacht zu sein, nicht übersehen zu werden. Ist nach heftiger Gegenwehr das Ego dann tatsächlich nach Jahren der Eigenarbeit bereit, sich zurück zu ziehen, ist innere Ruhe, Gelassenheit und ein unendliches Vertrauen der Lohn. Das sich daraus ergebende Resultat ist Glückseligkeit, die in allen spirituellen Traditionen und Kulturen unter unterschiedlichen Begriffen beschrieben und wird.

Wer sich Glückseligkeit wünscht sollte sich daher bewußt sein, dass er bereit sein muß, sich auf dem Pfad der Selbsterfahrung zu begeben, denn nur so ist dem Ego bei zu kommen. Ohne „psychologischen Hausputz“ geht leider gar nichts. Doch der Lohn, nämlich den Zustand der Glückseligkeit zu erreichen, ist gewaltig und mit Worten kaum zu beschreiben. Die Mühe lohnt sich, zumal der Weg dorthin ebenfalls schon viele schöne Momente bereit hält. Daher ruf ich dir zu: „Trau dich und fang an!“

Vom Opfer zum Gestalter werden

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In den letzten Jahren sind immer mehr Informationen zu uns gekommen die aufzeigen, was für “Spielchen” mit uns gespielt wurden und gespielt werden. Offensichtlich gibt es eine kleine Elite, die die Menschheit lenken und beherrschen möchte und das schon seit Jahrhunderten. Dies führte dazu, dass es nun alternative Medien gibt, wie zum Beispiel “Bewusst TV” und “Quer-Denken-TV”, die man im Internet findet und die die Bevölkerung oft unter Schwierigkeiten aufklärt, wie sich die Dinge tatsächlich verhalten und wobei wir überall getäuscht wurden. Doch dabei dürfen wir nicht stehen bleiben, denn sonst werden wir Gefangene unserer Verurteilungen, unserer Ängste und vielleicht sogar unserer Resignation. Das aber verschlimmert nur die Situation auf Erden. Denn von frustrierten Menschen geht Gefahr aus, von optimistischen, die für sich einstehen und nach Lösungen suchen, nicht.

Der nächste Schritt muss nun gegangen werden, nämlich unser persönliches Leben BEWUSST zu gestalten. Kümmert sich jeder darum, alle seine ihm gegebenen Fähigkeiten und Talente auszuschöpfen wird daraus ein wunderbares, friedvolles und lichtvolles Gesamtobjekt, vergleichbar mit einem Puzzle, welches sich aus perfekten, einzigartigen Puzzlesteinen zu einem wunderbaren Bild formt.

Wir müssen erkennen, dass wir auf der Erde sind, um zu lernen und zu heilen. Dass aber mit unserer Existenz hier für jeden von uns eine Aufgabe verbunden ist können wir nur bemerken, wenn es Gegenkräfte gibt, die uns manipulieren wollen und ja – auch angreifen. Wir haben dann die Wahl, uns als Opfer zu fühlen oder uns nach Innen zu wenden, um in unsere Kraft und Stärke zu kommen, die nur zu erreichen ist, wenn wir uns wieder als Teil von etwas liebendem Höheren erkennen, wie immer jeder das nennen mag. Ich nenne diese Kraft: “Gott, der Liebe und des Lichts”. Aber das kann jeder anders betiteln, solange es von bedingungsloser Liebe getragen ist.                            Entscheiden wir uns für den einzig richtigen Weg, nämlich die nach außen gerichtete Aufmerksamkeit zu reduzieren und uns auf unsere innere Welten zu besinnen werden wir zum aktiven Gestalter unseres Lebens. Dann hören wir wieder unsere innere Stimme in Form von Intuition und können nicht mehr in die Irre laufen, vorausgesetzt wir richten uns nach ihr, was ich nur dringendst empfehlen kann. Denn diese Stimme ist die Stimme unserer Seele und unseres Herzens, die wiederum mit der höheren, liebevollen Macht verbunden ist. Von daher kommt von dort auch nur Stärkendes und Liebendes, was einem selbst dient und auch dem Wohl des Großen Ganzen.

Wie machtvoll unsere innere Weisheit ist können wir daran erkennen, dass alles getan wird um die Verbindung mit ihr zu verhindern durch zum Beispiel i-phone, Internet und sonstigen “Errungenschaften”, um uns mit unserer Aufmerksamkeit im Außen zu halten. Ja, man erzeugt künstliche Süchte nach diesen technischen Dingen, nach Bequemlichkeit und angeblicher Leichtigkeit des Lebens. Denn bestimmte Kräfte wissen ganz genau: Eine Bevölkerung, die auf ihre innere Stimme hört ist nicht mehr manipulierbar und kontrollierbar, weil sie den Informationen im Außen kaum noch eine Bedeutung beimisst.

Da sich aber die meisten als Opfer empfinden, sich resignierend zurückziehen, werden die Kräfte gestärkt, die uns gern in unserer Schwäche halten wollen. Da Opfer keine Grenzen aufzeigen, weder Fragen stellen noch Rückgrad zeigen hatten diese nicht-lichtvollen Kräfte die Möglichkeit die Welt so zu verdrehen, dass das Gute das vermeintlich Schlechte ist und das Schlechte das angeblich Gute. Nur so konnte es geschehen, dass uns die gekauften Nahrungsmittel weitgehend vergiften statt mit Lebenskraft zu versorgen, dass Medikamente uns schaden statt zu helfen und dass in der Schule angeblich Wichtiges den Kindern gelehrt wird, sie aber im Grunde von ihrer inneren Weisheit  abgebracht werden und ihnen somit mehr schadet als nützt.

Ich glaube so gut wie nichts mehr, was mir als “News” angeboten wird, ganz gleich ob ich es im Internet finde, in den Abendnachrichten oder in den Tageszeitungen und ich fahre gut damit. Bei allem, was ich höre schalte ich gleich um, indem ich mich sofort auf meinen Leitsatz besinne, den ich seit Jahren täglich “dabei” habe:                              “NICHTS IST SO WIE ES ERSCHEINT!” Ich möchte es noch erweitern: “JE LAUTER DAS GETÖSE, DESTO DREISTER DIE LÜGE!”

Dadurch rieche ich den Braten ziemlich schnell und bleibe dort weg, wo andere jubeln und sich blenden lassen. Zu Anfang war ich damit oft allein, doch inzwischen gibt es immer mehr Leute, die das ebenfalls so handhaben wie ich selbst. Und das stimmt hoffnungsfroh.

Ich rufe daher jedem meiner lieben Leser zu:                                                                       Steig aus aus der Opferhaltung, werde mehr und mehr zum Gestalter deines Lebens und wenn jemand dir besonders “lecker” etwas verkaufen möchte, frage dich immer, wer einen Nutzen davon hat. Verfolge die Spur des Geldes und du erkennst, was die eigentliche Wahrheit ist. Und dann entscheide nach Rücksprache mit deiner inneren Weisheit, welchen Weg du gehen möchtest.                                                                                                                  

Wenn es dir schwer fällt, für dich einzustehen, du dich dabei erwischst, dass du doch noch wieder Ja gesagt hast, wo du Nein fühltest, dann wirken noch alte, anerzogene Glaubenssätze und Muster in dir. Wir dürfen die Kraft der Erziehung und Prägung auf keinen Fall unterschätzen. Das, was wir dort hörten sitzt tief in uns. Fange einfach an, dich selbst zu coachen, um diese alten Überzeugungen, die noch in dir wirken, zu verabschieden. Damals haben es die Erwachsenen zumeist gut gemeint. Sie wußten es nicht anders. Vielleicht waren diese Überzeugungen deiner Bezugspersonen auch für dich in deinen Kinderjahren hilfreich und nützlich. Nur jetzt ist eine andere Zeit. Du hast dich verändert und bist außerdem nun erwachsen. Es ist gar nicht so schwer, das Nicht-Mehr-Gebrauchte gehen zu lassen. Doch du mußt es mit deinem Herzen bewirken, nicht mit deinem Verstand. Vielleicht magst du in meinem Buch “Die Magie des Apfelkuchens” stöbern. Informationen findest du hier auf meinem Blog. Es ist allein aus dem Grunde entstanden, um Menschen zu helfen, sich selbst zu helfen. Das einzige, was du noch machen mußt ist: Anzufangen. Schlag eine Seite auf, egal welche, es gibt keine Zufälle, die richtige kommt zu dir. Fange an, deine Kraft und Macht zu entfalten. Die Welt braucht dich!

Die Geschichte eines Buches – meines Buches

Nun ist es endlich so weit, ein Projekt, was vor Jahren begann ist nun beendet. Das erste Buch ist gedruckt und kann erworben werden. Ab dem 27.11.17 soll es nach Aussage des Verlages im Handel sein. (Nachtrag: Inzwischen erschienen. Auf Amazon und im Buchhandel zu erhalten.)

So lange habe ich darauf hingearbeitet. Jetzt kann ich es fast gar nicht glauben.

Wie gut, dass man nicht immer zu Beginn weiß, wie alles so läuft. Denn ein Buch zu schreiben ist ja nur ein Teil der Arbeit, es dann zu organisieren, zu korrigieren, einen Verlag zu finden macht die andere Hälfte der Arbeit aus und bedarf sehr viel Geduld.

Eigentlich hatte ich nie vor, ein Buch zu schreiben, obwohl Deutsch immer mein Lieblingsfach in der Schule war. Ich liebte es  aber noch mehr, direkt zu den Menschen zu sprechen, als Seminarleiterin und Trainerin zum Beispiel. Doch dann hat sich mein Leben gravierend verändert. Ich verließ Deutschland, um zu meiner Liebe nach Kanada zu ziehen. Ehemalige Seminarteilnehmer und Klienten baten darauf hin mich immer wieder, dass ich doch ein Buch schreiben möge, weil ihnen meine Seminare und Therapien so viel gebracht hätten. Irgendwann wollte und konnte ich es nicht mehr ignorieren und ich fing an, meine Lebensbeobachtungen nieder zu schreiben. Was ich sah in der Indianer-Reservation in Kanada, in der ich fast 4 Jahre lebte oder in der weißen Welt sowie bei Besuchen in Deutschland, alles erzählte mir etwas. Besonders fasziniert war ich davon, wie sehr wir bei bewußtem Betrachten des Lebens Weisheit erlangen können, denn überall können wir Rückschlüsse auf unser eigenes Leben ziehen. Wir sind nunmal alle Menschen und machen ähnliche Erfahrungen, zumindest aber führen sie zu verwandten Ergebnissen und Reflektionen. Und da ich ja nun Menschen helfen wollte, auch allein zu wachsen habe ich Übungen mit angeführt, leicht durchführbare, aber höchst wirkungsvolle.

Ich muß gestehen, dass ich gerade zu Beginn oft an meinen Fähigkeiten zweifelte. Dann schickte ich meinen Freunden in Deutschland das, was ich geschrieben hatte. Ihr Feedback gab mir Mut, weiter zu schreiben. Auch meine Tochter, die seit ihrem 12. Lebensjahr selbst schreibt sprach mir immer gut zu. Das brauchte es auch, denn in der Reservation hatte ich nur zweimal die Woche Internetverbindung und konnte mich also kaum austauschen.

Doch nichts ist umsonst. So auf sich allein gestellt zu sein machte mich stärker und immer mehr Freude und Beschwingtheit stellte sich beim Schreiben ein. Heute macht das Schreiben mich sehr glücklich. Ich habe schon Material für zwei weitere Bücher in der Schublade liegen. Mal sehen, wann ich starte, ein weiteres Buch zusammen zu stellen, im nächsten Jahr ganz gewiss.

So hoffe ich sehr, dass dir mein erstes Buch ein guter Lebensbegleiter wird, leicht verständlich und unkompliziert. Oft wirst du dich wieder finden. Genau das wollte ich auch bezwecken. Wir führen alle unterschiedliche Leben, jeder von uns ist einzigartig und doch sind wir Brüder und Schwestern, weil wir aus der selben Quelle stammen. Das ist jedenfalls meine feste Überzeugung. Und diese „Verwandtschaft“ führt dazu, dass wir uns in Geschichten über das Leben wieder finden können, ganz gleich, welchen Beruf wir ausüben, wie alt wir sind oder ob wir in Deutschland leben oder wo anders.

Doch schau selbst, schmöker darin, probiere die Übungen aus. Und wenn du magst gibst du mir ein Feedback. Ich würde mich sehr freuen, wenn du dir die Mühe machen würdest, denn auf diese Weise kann ich mich als „Schreiberling“ auch weiter entwickeln. So haben wir uns dann vielleicht sogar gegenseitig geholfen.

Ich verabschiede mich nun von dir, um dich dann hoffentlich im Buch wieder zu treffen.

Von Herzen sende ich dir einen schwesterlichen Gruß und wünsche dir und deinen Lieben alles Liebe und Gute.

Doris

Die einzige Realität auf Erden

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Was ist Liebe? Gehen wir zunächst einmal vom Gegenpol aus, da dieser die Liebe ebenfalls erklärt. Denn was die Abwesenheit von Liebe anrichtet sehen wir in der Welt heutzutage vielleicht so deutlich wie noch kaum zuvor. Ja sie bedroht die gesamte Menschheit inzwischen genauso wie unseren Planeten. Diese „Nicht-Liebe“ ist der Grund, warum die Machthabenden so entscheiden, dass Unglück, Elend und Blut das Resultat ihres Handelns ist. Und immer auch fehlt ihnen dabei die Selbstliebe, denn nur so ist es möglich, sich zu verhalten, wie sie es nun einmal tun.  Und damit keiner bemerkt, dass sie sich im tiefsten Innern klein und elend fühlen, treten sie laut und einschüchternd auf. Je mehr Getöse aber, desto verzagter fühlen sie sich wirklich. Gesellschaftliche Stellungen können das nicht kompensieren. Im Gegenteil, sie steigern die Angst, dass jemand entdecken könnte, wieviel Selbstzweifel, Hemmungen und auch Überforderung in ihnen in Wirklichkeit vorhanden sind.

Und was machen wir in unserem Leben?! Wir machen es oft genug im Rahmen unserer Möglichkeiten nicht viel anders. Wir meckern, schimpfen und ziehen her, vielleicht gar nicht mehr über unsere unmittelbaren Mitmenschen, aber über die Politiker, die Zustände und vermeintliche Unverschämtheiten mancher Mitmenschen. Machen wir uns nichts vor – auch da ist dann die Liebe abwesend.

Wie wärs wenn wir es uns wie das Zähne putzen zur Gewohnheit machten, BEWUSST zu entscheiden, zu leben ohne zu meckern und zu stöhnen, ohne uns zu beteiligen an der so weit verbreiteten Negativität. Statt dessen focusieren wir  uns darauf zu entdecken, wo trotz aller Katastrophen und Dramen durchaus auch noch die Liebe zu erkennen ist.

Das heißt nicht, dass wir naiv sind, was viele Menschen vermuten, sobald die Liebe ins Spiel gebracht wird. Sie können selbst noch nicht die Liebe  wirklich fühlen und stecken fest in den Sieger-Verlierer- Spielen der menschlichen Gesellschaft. Anders läßt sich ihr oft vorhandenes Spotten über diejenigen, die an die Liebe glauben nicht erklären. Aber wer einmal das Leben aus der Liebe heraus gekostet hat, sehnt sich immer wieder zurück in einen solchen Zustand. Denn unsere Essenz ist Liebe. Das zeigt sich auch daran, dass wir auf die Welt kamen und pure Liebe waren. Doch dann setzte mehr und mehr die Verformung ein und die Nicht-Liebe wurde viel zu oft der Normalzustand.

Du, der du hoffentlich die Liebe spürst habe den Mut, dich jeden Tag bewußt zu entscheiden auf das Positive konzentriert zu sein, aus der neutralen Beobachterposition heraus zu handeln, im Mitgefühl auf die Unwissenden zu schauen und in der Selbstliebe gefestigt zu sein, um die Kraft zu haben, „nein“ zu sagen, wo du „nein“ fühlst.

Jeder von uns, der so die Liebe lebt wird dringend gebraucht. Entscheide dich jeden Tag aufs Neue,  ein ganz bewußter Botschafter der Liebe zu sein. Aber achte darauf, dass bei all deinem Handeln du dich genau so wertvoll und wertschätzend behandelst wie deine Mitmenschen. Stellst du dich hinten an bist du in die Falle der „Nicht-Liebe“ getappt und du wirst genau so frustriert werden wie im Grunde die Mächtigen dieser Welt sind, die mit ihren Drohgebärden versuchen, sich selbst ein besseres Gefühl zu verschaffen, was aber niemals gelingen wird. Nur die Liebe bewirkt ein glückliches Lebensgefühl, nichts anderes kann das bewerkstelligen.

Lebst du aber die Liebe dann bist du das größte Geschenk auf Erden – für dich selbst und für andere.

Ich sende dir Liebe und die Kraft, diese in die Welt zu bringen, ganz gleich, was um dich herum gerade passiert.

Kommunikation ist nicht gleich Kommunikation

Über das Thema Kommunikation macht man sich in der Regel nicht viele Gedanken, je harmonischer das Umfeld, desto weniger. Doch spätestens dann, wenn eine Situation nicht so einfach erscheint und man Missverständnissen vorbeugen möchte fühlen sich viele Menschen ratlos. Denn Kommunikation ist nicht einfach nur Kommunikation, es steckt mehr dahinter, welches beachtet werden möchte.

Traditionen

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An Feiertagen gibt es in den Familien oft Traditionen und damit leider auch verbunden – Erwartungen. Die Haupterwartung ist, dass sich alle an die Tradition halten, was immer es auch sei.

Traditionen können Stabiliät ins Zusammenleben bringen, man weiß und kennt die Abläufe. Dies gibt vielen Menschen eine Art Sicherheit. Werte und Ansichten werden so von Generation zu Generation weiter gegeben. Probleme entstehen allerdings häufig, sobald jemand nicht mitmachen möchte, wenn sich Familienmitglieder zum Beispiel dem traditionellen Familientreffen zu Weihnachten oder Ostern entziehen möchten. Dann entsteht oft Gruppendruck. Die Vorteile und das Schöne von Traditionen sind schnell für die betroffenden Personen so nicht mehr sichtbar. Die Situation wird eher als eine Art Gefängnis empfunden.

Im Zusammenhang von ganzen Völkern oder Völkergruppen formen die Traditionen letztendlich deren Kultur.  Besonders denke ich da an die Indianer, bei denen ich es selbst erleben durfte. Das Leben der Traditionen und damit das aktive Praktizieren ihrer Kultur stellt für diese einen Stabilitätsfaktor dar. Sie fühlen sich auch heute noch entwurzelt und zumeist fremd in der Welt des modernen Lebens, welches ihnen oft unmenschlich erscheint.

Trotzdem muß man wissen, dass jedes Stammesmitglied jeden Tag für sich selbst entscheiden darf, ob es den Traditionen folgen möchte oder nicht. Feste wie „Pow Wow“ oder spirituelle Rituale, wie der „sun dance“ werden angeboten, doch ob jemand mitmacht entscheidet jeder selbst. Eine Entscheidung, ganz gleich wie sie ausfällt wird akzeptiert und nicht diskutiert. So ist sicher gestellt, dass die Traditionen aus dem Herzen gelebt werden. Wer dabei ist, hat sich mit seinem Herzen dafür entschieden. Denn das Phänomen des Gruppendrucks gibt es nicht.

Und so kann man bei ihnen Feste und Rituale erleben, die eine ganz besondere Stimmung transportieren und die nicht darauf angewiesen sind, dass Alkohol ausgeschenkt wird, damit Stimmung aufkommt. Das wäre sowieso verboten. Die wunderbare Atmosphäre kommt aus ihrem Innern heraus. Wer mit dem Herzen dabei ist benötigt keine „Stimmungsmacher“.

Lebenserleichterung

Glück, Schönheit und Reichtum – eine wunderbare Kombination, solange wir davon nicht abhängig werden und uns plötzlich Angst beherrscht, alles wieder zu verlieren. Mit dem Glück ist es schnell vorbei, wenn diese Furcht und Panik uns im Griff hat.

Schönheit ist vergänglich, auch wenn inzwischen weltweit zunehmend mehr Schönheitsoperationen durchgeführt werden, die versuchen, etwas aufzuhalten, was nicht zu ändern ist. Und Reichtum ist vor allen Dingen dann ein Segen, wenn es als Gewinn von Freiheit betrachtet wird, um mehr und mehr die eigenen Talente und Fähigkeiten zu leben, was als Selbstverwirklichung bezeichnet wird. Geld wird allerdings niemals die Suche nach dem Sinn des eigenen Lebens ersetzen. Es kann die Suche aber sehr erleichtern, da viele gefühlte Zwänge wegfallen. Doch darf man nie irrtümlicherweise Wohlstand und Reichtum als den eigentlichen Lebenssinn ansehen. Sie sind nur ein Instrument, den persönlichen Lebensweg leichter zu finden und zu begehen. Auf diejenigen, die es verwechseln trifft häufig der Satz aus therapeutischen Kreisen zu: -Reich, schön und depressiv-.

Wer die Botschaft aber richtig versteht, der freut sich über materiellen Wohlstand, wenn er dann hoffentlich eintrifft, wird davon aber nicht abhängig nach dem Motto: -mehr, mehr, mehr- . Er wird auch nicht von Ängsten geplagt, all dies wieder verlieren zu können. Stattdessen wird erkannt, was es wirklich ist: Eine wunderbare Lebenserleichterung, nicht mehr und nicht weniger.