Die eigene Pubertät und ihre Botschaft für dein Jetzt

Von vielen Seiten wird bestätigt, dass wir in diesem Jahr energetisch unterstützt werden, endlich den Mut zu finden, unsere Berufung zu leben. Wer also bisher am fehlenden Mut scheiterte kann sich dieses Jahr glücklich schätzen. Die Zeichen stehen gut für ihn.

Doch was ist, wenn man gar nicht weiß, was die eigene Berufung ist, wenn man Vieles aufregend findet oder sich so recht für gar nichts (mehr) interessiert?

Unzufriedenheit mit dem Bestehenden reicht nicht aus, es ist nur der erste Schritt. Wenn es keinen zweiten Schritt gäbe würde es zum Weglaufen führen, was aber noch nie der Weg des Erfolges war.

Was ist dann aber der zweite Schritt? Das ist der Moment, wenn man auf etwas zugeht, etwas was man sich aus seinem Herzen heraus zutiefst wünscht.

Um das wieder zu entdecken ist es hilfreich, sich an die eigene Pubertät zu erinnern.

Wovon hattest du geträumt, was wolltest du Sinnvolles in die Welt bringen, was war dir ganz besonders wichtig?

Auch wenn in diesen Jahren manches vielleicht etwas zu euphorisch erschien, die Erwachsenen nannten es wahrscheinlich –übertrieben-, so liegt doch in diesen Träumen zumeist der Kern der eigenen Mission auf Erden, der Sinn des persönlichen Lebens. Wenn du dich jetzt zurück erinnern möchtest, dann halte dich nicht an Berufsbezeichnungen fest, sondern frage dich, welchen Eigenschaften und Tätigkeiten wolltest du nachgehen? Wolltest du mit Kindern beziehungsweise mit jungen Menschen arbeiten, wolltest du Verantwortung übernehmen, wolltest du Mitmenschlichkeit in die Welt bringen, wolltest du an neuen Dingen tüfteln, in Kontakt mit der Natur sein oder mit Heilung zu tun haben. Was waren deine Träume?

Es ist es Wert, sich auf die Spurensuche zu begeben, denn in diesen Jahren des eigenen menschlichen Lebens hat man zumeist noch einmal guten Kontakt zur Seele, zur inneren Instanz, zur inneren Weisheit oder wie immer du es nennen möchtest, ähnlich wie du es als Kleinkind hattest, aber da noch nicht kommunizieren konntest.

Daher kommt es auch zu den Problemen in der Pubertät. Ja, es ist die körperliche Umstellung, doch das allein ist es nicht. Der junge Mensch spürt die Bedürfnisse seiner Seele, die zumeist mit Nähe, Zugehörigkeit, Gerechtigkeit und Liebe zu tun haben und sieht, was in der Welt los ist und wie die Erwachsenen gegen all das verstoßen, was Menschlichkeit ausmacht. Auch wenn es ein unbewußter Prozess sein mag, so ist er doch in Kontakt mit seinen Seelenbedürfnissen und alle anderen um ihn herum haben offensichtlich resigniert und damit abgeschlossen. Dieser Abgleich von dem, was man fühlt und was im Außen los ist schmerzt und verwirrt, was dann zu den entsprechenden pubertären Verhaltensweisen führen kann.

Nun aber bist du längst aus deiner Pubertät heraus und befindest dich auf der Suche nach etwas, was dein Herz zum Jubeln bringt, und somit nicht Beruf, sondern Berufung darstellt. Vielleicht denkst du aber auch, dass du deine Berufung gefunden hast.

Ganz gleich, ob Du noch auf der Suche oder bereits fündig geworden bist, gehe gedanklich einmal in die Zeit deiner Pubertät und schaue, auf was du vielleicht noch stößt und in dein heutiges Wirken mit einfließen möchte. Alte Fotos, alte Musik und Gespräche mit Geschwistern können dabei helfen, die alten Zeiten in den Gedanken und im Herzen herbei zu rufen. Es lohnt sich!